Montag, 23. Juli 2012

Ankunft auf Korfu, siebzehnter Tag

Wir verabschieden uns von Albanien und Albanien verabschiedet sich von uns. Kurz vor der griechischen Grenze hüpft das Auto zum letzten Mal auf der holprigen Straße.
Im von der Krise geplagten Griechenland erwarten uns europäische Preise, künstliche Limonaden und das allgegenwärtige Englisch. Mit Wehmut sehe ich das immer näher rückende Ende unseres Urlaubs auf uns zukommen.
Nach Korfu gibt es ebenfalls eine Fährverbindung von Saranda aus, aber die bequemere und günstigere Alternative ist die Fähre aus dem griechischen Igoumenitsa. Vorort erfahren wir, dass wir anstatt in Korfu, in Lefkimi ankommen werden. Ich blättere schnell im Guide auf der Suche nach interessanten Plätzen entlang der Strecke zum Hostel. Die Wahl fällt auf einen durch die Venezianer errichteten Süßwassersee.
Die Aussicht ist etwas enttäuschend, aber dafür ist die Strecke durch Olivenhaine bezaubernd.
Uns erwartet noch eine Überraschung: Das zufällig ausgesuchte Hostel am Rande des Dorfes Pelekas entpuppt sich als ein Paradies direkt am Meeresufer. Wir wohnen im Jurassik Park. Das Fehlen der Dinosaurier bringt uns nur ein wenig wieder in die Realität zurück. Üppige Flora, Berge, Sandstrand und Wellen wie sie man sonst von der Ostsee kennt.
Korfu ist wunderschön. Das ist kein Mythos.
































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