Dienstag, 17. Juli 2012

Berat, elfter Tag

Albanien verbergt aber auch wunderschöne Sehenswürdigkeiten. Im Süden des Landes machen wir einen Stopp in Berat. Unser Hostel befindet sich in einem Gebäude aus dem XVII Jahrhundert, das während der Herrschaft des letzten albanischen Königs, Zogu I, im Besitz des Innenministers war. Das Haus besteht hauptsächlich aus Holz. Dicke Wände schützen vor der sommerlichen Hitze.
Die Einfahrt in die Stadt ist nicht sehr beeindruckend, aber schon nach wenigen Augenblicken breitet sich vor uns der historische Teil der Stadt aus: Gorica und Mangalem. Die weißen, mit braunen Fensterläden versehenen Häuser der Altstadt erstrecken sich auf beiden Ufern des Flusses Osum dem steilen Berghang entlang. Dank ihnen wurde Berat, genannt Stadt der tausend Fenster, zur Liste des UNESCO-Welterbes hinzugefügt.
Die Besichtigung der Stadt beginnen wir mit der Besteigung der Festung und Altstadt Kalaja. Unterwegs sehen wir die Junggesellen- und Königsmoschee sowie das Ethnographische Museum, das sich in einem alten albanischen Haus befindet. Hinauf führt eine steile, rutschige Straße. Der Eintritt in die Festung kostet 100 Lek (0,75 Euro). Um sie herum verläuft eine Stadtmauer, innerhalb der sich Fragmente der historischen Gebäude, die aus den Herrschaftszeiten der Illyrer bis zu den Türken stammen, sowie noch bewohnte Häuser befinden. Wir machen einen Spaziergang durch die Altstadt. Ich rate acht zu geben, wo man hintritt, da die Kanaldeckel fehlen. Unterwegs sehen wir die orthodoxe Kirche des Hl. Theodor, die sich zur Hälfte unter der Erde verbirgt, sowie das Onufri Museum, das die Ikonen des gleichnamigen und bedeutenden albanischen Malers beherbergt und sich in der alten orthodoxen Marienkirche befindet. Wir finden noch ein wenig Zeit, um uns die Ausstellung sowie das Interieur anzusehen. Der Eintritt kostet 200 Lek (1,50 Euro). Wir kommen zur orthodoxen Kirche der Dreifaltigkeit, die regelrecht an der Mauer der türkischen Zitadelle pickt. Am Rückweg gehen wir an der Weißen und Roten Moschee vorbei, wobei bei der zweiten nur das Minarett erhalten geblieben ist. Als wir wieder hinunter kommen, ist es schon dunkel. Unser Weg zurück zum Hostel führt uns über die beleuchteten, kleinen Gassen der Stadtteile Mangalem und Gorica.

View of Mangalem
A part of the fortifications in Berat
Street in Berat
Our Hostel
Our Hostel
Street in Gorica
View of Mangalem
View of Mangalem
Bachelors´ Mosque
Way to the Berat Castle

Ethnographic Museum



City walls
St Theodore Chapel
Onufri Museum
Onufri Museum, interior
Onufri Museum, interior
Onufri museum, interior




Church of the Holy Trinity  


Red Mosque

A whole in the street
Mangalem at Night
Mangalem at Night
Mangalem at Night
Mangalem at Night
Mangalem at Night


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