Samstag, 14. Juli 2012

Kotor, achter Tag

Ein harter Tag ist hinter uns. Nach einer zur Hälfte nicht geschlafenen, letzten Nacht in Dubrovnik mussten wir einen Kampf mit der Eigentümerin des Hostels führen. Diese Frau, die wohl Stimmungsschwankungen hat, widerrief am Tag unserer Abreise unsere Reservierung, was sie eigentlich zum Abbuchen eines weiteren Geldbetrages für das Nichterscheinen im Hostel bemächtigen würde. Wir baten sie um eine Rechnung, sie aber geriet in Wut und befahl uns sofort das Hostel zu verlassen. Außerdem drohte sie uns mit dem Abschleppen unseres Autos, obwohl es an dem Platz stand, den ihre Eltern uns vor drei Tagen empfahlen. Schlussendlich gingen eben ihre Eltern unserer Bitte nach und wir können in Ruhe abreisen. Der Nachgeschmack bleibt. Wir verabschieden uns mit Dubrovnik, vielleicht ein für alle Mal, und brechen auf in Richtung Montenegro.
Kotor begrüßt uns mit sehr hilfreichen Menschen, Reihen von riesigen Palmen, einer unausstehlichen Hitze und einem günstigen Mittagessen. Der Strand in Kotor selber sieht nicht sehr ansprechend aus. Es befindet sich hier ein Hafen mit wunderschönen Segelschiffen. Sonnenbaden kann man auf einem schmalen Streifen Kiesstrand bei der Straße. Ich habe aber im Guide gelesen, das es in der Umgebung ein paar schöne Plätze gibt. Die Altstadt ist wiederrum sehr angenehm. Wir gelangen dorthin, indem wir durch das Seetor aus dem XVI Jahrhundert zum Platz der Oktoberrevolution gehen. Es befindet sich dort der Uhrturm, der Palast des venezianischen Statthalters und der Palast des Stadtrates. Wir gehen an der St. Clara Kirche vorbei und kommen auf einem Platz an, auf dem sich zwei orthodoxe Kirchen befinden: des Hl. Lukas aus dem XII Jahrhundert und des Hl. Nikolaus aus dem XX Jahrhundert. Hinter der Marienkirche gehen wir durch das Nordtor und sehen den breiten Skudrafluss. Wir richten unseren Blick auf die Stadtmauer, die über der Stadt sich den Berg hinaufziehen. Es ist schon nach 19 Uhr, aber dennoch entscheiden wir uns diesen anstrengenden Tag mit einer zweistündigen Wanderung über eine steile Treppe bis zum Gipfel zu beenden. Die Fortifikation wurde hauptsächlich von den Venezianer erbaut, die Arbeiten wurden im XVIII Jahrundert begonnen. Innerhalb der Stadtmauer, circa in der Mitte der Strecke, befindet sich die Gospe od Zdravlja Orthodoxe Kirche. Wir gelangen zum Gipfel, wo sich die Festung des Hl. Johannes befindet. Wir sind vollkommen fertig, aber das Panorama war es wert. Nach oben führt eine unregelmäßige, hohe Treppe. Es ist sehr steil. Ich rate nicht in der Mittagshitze rauf zu gehen, wenn die Sonne sehr stark scheint. Als wir runter gehen ist es schon dunkel. Wir gönnen uns noch ein Stück Kuchen und ein kühles Bier. Die Sankt-Tryphon-Kathedrale und den rest der Sehenswürdigkeiten sehen wir im Licht der Straßenlaternen.


View of Dubrovnik

Kotor Bay
Fortifications in Kotor
See Gate
Clock Tower
Interior of St Clara's Orthodox Church
St Luke's Orthodox Church
St Nicolas' Orthodox Church
St Mary Koledjata
Tenement

North Gate

St Nicolas' Orthodox Church
Fortification
Gospe od Zdravlja Orthodox Church
View of Kotor
View of Kotor Bay
Gospe od Zdravlja Orthodox Church





Peak of the fortification

St Tryphon's Cathedral


City Walls

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